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Irak
Fläche: 438.317 km2
Bevölkerungszahl: 26'783’383 (2006)
Bevölkerungsdichte: 59 pro km2
Hauptstadt: Bagdad
Einwohner: 5'672’516
Geographie:
Irak grenzt an die Türkei, Iran, den Persischen Golf, Kuwait, Saudi-Arabien, Jordanien und Syrien. Zwischen Saudi-Arabien und dem Irak gibt es eine neutrale Zone, die gemeinsam verwaltet wird. Der Anteil Iraks umfaßt 3522 qkm. Der bemerkenswerteste Landstrich ist das Zweistromland der Flüsse Euphrat und Tigris, die von der türkischen und syrischen Grenze im Norden zum Persischen Golf im Süden fließen. Der Nordosten ist bergig, der Westen besteht aus Wüste. Fruchtbare Ebenen umgeben die Flüsse. Grosse Gebiete ohne Bewässerungskontrolle sind jedoch überflutet und haben sich zu Sümpfen entwickelt.
Geographie:
Auf dem Boden des Irak (dem von den antiken Geographen sogenanntem Zweistromland Mesopotamien) entstanden einige der wesentlichen Wurzeln unsere Zivilisation. Schon vor über fünf Jahrtausenden gab es hier ausgedehnte Systeme künstlicher Bewässerung. Es ist kein Zufall, daß sich mehrere der ältesten Städte der Erde hier entwickelten, wo sich das Fruchtland seßhafter Ackerbauern und die Wüste, der Lebensraum schweifender Viehzüchter-Nomaden, durchdringen. Aus dem Zwang zum Abwehrkampf der Seßhaften gegen die ständig aggressiven Nomaden erwuchs die Notwendigkeit, befestigte Siedlungen mit Mauern zu bauen, aus der Bewässerung der Zwang zu umfassender Gemeinschaftsarbeit. So entstanden die Stadtstaaten der Sumerer, später der Assyrer und Babylonier. Hier wurden seit etwa 3000 v. Chr. die erste Schrift erfunden, die ersten geschriebenen Gesetze formuliert; es gab Kaufverträge, staatliche Normen für Maße und Gewichte. Auf diesen Grundlagen bildeten sich mächtige Handelsstaaten und blühende Kulturzentren. Vor der Eroberung Mesopotamiens durch die Perser im Jahre 539 v. Chr. regierten im 3. Jahrtausend v. Chr. die Sumerer und Akkader, im 2. und 1. Jahrtausend v. Chr. die Babylonier und die Assyrer das Land zwischen Euohrat und Tigris. Die jüngste Geschichte Iraks ist geprägt durch die Golfkriege mit Iran (1980-1988) und der UN-Streitmacht (1991). Die jetzige heikle Situation ist eine direkte Folge des Golfkriegess von 1991. Seit 1961 dauert der Konflikt mit den Kurden im Norden des Landes an.
Staatsform: Republik
Sprache:
80% Arabisch, 15% Kurdisch, im Südwesten auch Beduinendialekte, im Norden teilweise Türkisch. In einigen Gebieten wird auch Aserbaidschanisch und Aramäisch gesprochen.
Religion:
95% Muslime (50% Schiiten und 45% Sunniten); drusische, jesidische, mandäische und christliche Minderheiten.
Kontaktperson aus dem Quartier
Aram Markus
Tel. Nr. 071 244 28 91
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