Kosovo

Fläche: 10.887 qkm.

Bevölkerungszahl: 2.100.000

Bevölkerungsdichte: 195 pro qkm.

Hauptstadt: Prishtina. Einwohner: 550.000

Das Kosovo hat am 17. Februar 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt und ist seitdem von einer Vielzahl von Staaten anerkannt worden (darunter viele Staaten der EU, die Türkei und die USA). Die Verfassung trat am 15. Juni 2008 in Kraft. Der Status des Kosovo ist umstritten, da Serbien und einige weitere Staaten das Kosovo weiterhin als serbisches Gebiet sehen und eine völkerrechtliche Anerkennung verweigern.

Geographie: 10 887 km²; 2,13 Mio. Einwohner. Das Kosovo nimmt geografisch eine zentrale Stellung auf der Balkanhalbinsel ein. Es besitzt gemeinsame Grenzen mit Serbien (im Norden und Osten), Montenegro (Nordwesten) und Makedonien (Südosten). Es wird in die Regionen Kosovo und Metochien unterteilt. Hauptstadt ist Pristina. Höchster Berg des Kosovo ist der Gjeravica/Djeravica mit einer Höhe von 2 656 m. Der Drin ist mit 122 km der längste Fluss des Landes.

Staatsform: Republik

Sprache: Offizielle Sprachen sind Albanisch und Serbisch, in einigen Gemeinden auch Türkisch und Bosnisch. Unter der UNMIK-Administration hatte auch Englisch offiziellen Status.

Religion: Zum muslimischen Glauben bekennen sich die meisten Albaner, Goranen, Bosniaken und die Angehörigen der türkischen Minderheit. Die Mehrheit der albanischen Muslime sind Sunniten. Die schätzungsweise 60.000 Katholiken sind fast ausnahmslos Albaner, die wenigen gleichfalls katholischen Angehörigen der Janjevci, der kroatischen Minderheit in Kosovo, sind nach dem Krieg fast alle geflohen. Die Serben gehören der serbisch-orthodoxen Kirche an. Die Gruppen der Roma, Aschkali und Ägypter enthalten Anhänger aller drei Glaubensrichtungen.

 


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