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Serbien
Fläche: 88'361 km2
Bevölkerungszahl: 7'498.001 (2002)
Bevökerungsdichte: 96.87 pro km2
Hauptstadt: Belgrad (Beograd)
Einwohner: 1,55 Mio.
Geographie: Die Republik Serbien liegt im Südosten Europas im Zentrum der Balkanhalbinsel und grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Makedonien und das Kosovo, im Südwesten an Montenegro und im Westen an Bosnien-Herzegowina. Nachdem Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Makedonien 1991/92 das 1918 gegründete Jugoslawien verlassen hatten, existierte Serbien mit Montenegro zunächst als (Rest-)Jugoslawien und von 2003 bis 2006 als Staatenbund. Seit der Unabhängigkeit Montenegros ist auch Serbien ein eigenständiger Staat.
Staatsform: Nach der im November 2006 in Kraft getretenen Verfassung wird das Staatsoberhaupt der Republik, der Präsident (seit 2004 Boris Tadic), vom Volk für fünf Jahre gewählt; eine Wiederwahl ist möglich. Der Premierminister Serbiens heißt seit 2004 Vojislav Koštunica. Das Ein-Kammer-Parlament, das auf vier Jahre gewählt wird, hat 250 Abgeordnete. Die letzten Wahlen für das serbische Parlament fanden im Januar 2007 statt.
Sprache: Die Hauptamtssprache in Serbien ist Serbisch. Serbisch beziehungsweise Serbokroatisch wird fast überall im Land verstanden und gesprochen. In der nordserbischen Provinz Vojvodina sind neben der serbischen Sprache auch die ungarische, die kroatische, die russinische, die slowakische und die rumänische Sprache als Amtssprache anerkannt. Im Kosovo und Teilen Südserbiens wird albanisch gesprochen. Nach der im November 2006 in Kraft getretenen Verfassung wird die serbische Sprache in Serbien offiziell in kyrillischer Schrift geschrieben, wobei im Alltag und in den Medien auch die lateinische Form vielfältig zur Anwendung kommt.
Religion: Die überwiegende Mehrheit der Einwohner Serbiens sind Christen, davon bekennt sich mit etwa 6,3 Millionen (etwa 84%) die Mehrheit zur serbisch-orthodoxen Kirche, zudem gibt es noch Katholiken, Protestanten und einige wenige neuapostolische Christen. In Serbien sind auch Muslime und Atheisten zu finden. Im Sandschak von Novi Pazar bilden Muslime eine knappe Mehrheit.
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